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  • Nepal-Kalender 2015 mitgestalten

    Auch im kommenden Jahr möchte ich in meinem Nepal-Shop wieder einen Kalender mit tollen Nepal-Motiven anbieten. Die gesamten Verkaufserlöse werden dabei an den gemeinnützigen Verein hamromaya Nepal e.V. gespendet.

    Noch sind wir dabei, den Kalender zu erstellen und das Beste ist,
    ihr alle könnt bei der Gestaltung ebenfalls mithelfen! :)
    Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr dazu unser Facebook-Album: "Motive für Nepal-Kalender 2015" besucht und Eure Lieblingsmotive jeweils mit einem "Gefällt mir" markiert. Gerne auch mehrere Motive wählen - ein Jahr hat ja schließlich 12 Monate ;) Aus den Motiven mit den meisten "Gefällt mir"-Angaben wird dann der Kalender zusammengestellt.
    Vielen Dank schon einmal vorab! :)

    Hier ein paar Beispiel-Motive:
    Boudhanath StupaGebetsmühlenBuddhaGebetsfahnen
    Mehr Bilder unter: https://www.facebook.com/media/set/?set=a.736002746468429.1073741831.706370469431657&type=1

  • Nepal Buch-Empfehlung: "Am Pipalbaum werden wir uns wiedersehen"

    Vor meiner 6. Abreise nach Nepal dachte ich mir, dass ich als Reiselektüre mal ein Buch passend zum Ort aussuchen sollte. Aufgrund der positiven Kritiken stieß ich schnell auf das Buch "Am Pipalbaum werden wir uns wiedersehen" von Pál Nagyiván.

    Noch auf dem Hinflug flog ich selbst über die 104 Seiten des Buches mit den darin verfassten 8 Erzählungen über Begegnungen in Nepal. Das Buch kann ich nur wärmstens empfehlen, da es meiner Meinung nach eine schöne Einstiegslektüre in das nepalesische Alltagsleben gibt, ohne zu sehr auf die vielen Traditionen einzugehen.

    Der Autor versteht es nämlich in seinen fiktiven - aber dennoch detaillierten - Erzählungen, seine persönlichen Erfahrungen so einfließen zu lassen, dass "Nepal-Kenner" das ein oder andere Mal an ihre eigenen persönlichen Erlebnisse erinnert werden.

    Die verschiedenen Begegnungen zwischen "Einheimischen und Fremden", die in den jeweiligen Erzählungen gezeichnet werden, unterscheiden sich gänzlich in ihrer Atmosphäre und entführen den Leser in ein "lebendiges Abbild dieses faszinierenden Landes". Es ist weder ein Reisetagebuch noch ein Roman über Bergsteigerromantik. Es ist ein Buch über fiktive Lebenssituationen im nepalesischen Alltag, über auftretende gesellschaftliche Konflikte, sobald die Moderne auf die Tradition trifft.

    Aus dem Klappentext:

    "Nepal - ein Land mit vielen Gesichtern! Vor der Kulisse eines fernen Landes mitten im politischen und gesellschaftlichen Umbruch lässt Pál Nagyiván die unterschiedlichsten Menschen - Einheimische und Fremde - zufällig aufeinander treffen. In den sechs Geschichten zeichnet er ein buntes Kaleidoskop von verschiedenen Lebenssituationen, Eindrücken und Wahrnehmungen, die zusammengesetzt ein lebendiges Abbild dieses faszinierenden Landes geben.
    Da is Bahandur, der seine Heimat mit den traditionellen Dorfstrukturen verlässt, um seine Kinder in Kathmandu zu besuchen. In der hektischen Stadt voller Rikschas, Tempos und Bettler muss er erleben, wie der EInfluss des "Westens" und der Moderne die Menschen verändert hat. Die Extremkletterer Sven und Pjier werden dafür bestraft, dass sie die Warnungen eines Sadhu ignorieren und den verbotenen Berg erklimmen. Mit dem Träger Ram und Rolf treffen zwei Jugendliche aus verschiedenen Kulturen aufeinander, die einen Ausweg aus ihren festgefahrenen Lebensstrukturen suchen, um dann feststellen zu müssen, dass auch die Umsetzung von Träumen lebensgefährlich sein kann. Schließlich die Begegnung zwischen der Frau im rosa Sari und dem Fotografen, deren Liebe unerfüllt bleiben muss."


    Pál Nagyiván (2014):
    "Am Pipalbaum werden wir uns wiedersehen -
    Acht Erzählungen über Begegnungen aus Nepal"

    Taschenbuch, 104 Seiten
    2., erw. Auflage
    Verlag Neue Literatur
    Printed in Germany
    ISBN 978-3-938157-19-0
    Ladenpreis: 9,90€

    "Man wird sich nie als Kenner dieses Landes bezeichnen können, da es in seiner Vielfalt immer wieder überrascht."

    Pál Nagyiván
    (Vorwort S.7)

  • Nepali Schreiben&Lesen lernen im Schnelldurchgang...

    Puh! Das waren anstrengende Wochen! Direkt nachdem ich aus Nepal am 19.09. (Do.) zurückgekehrt bin, ging es gleich zur Sache. An den folgenden zwei Tagen (Fr. & Sa.) war ich schon wieder auf der Arbeit. Von Sonntag bis Donnerstag musste ich für die Uni dann noch zwei Hausarbeiten fertigstellen, für die ich in Nepal natürlich nichts gemacht hatte ;) Die Abgabefrist war zwar erst am 30.09. gewesen, doch da ich auch das Wochenende vor Ablauf der Frist arbeiten musste, hat der Baum hier doch etwas gebrannt^^

    Von den letzten 14 Tagen war ich nun 11 Tage für meinen Arbeitgeber im Einsatz. Eine 6 Tage Woche... und täglich mit einer Überstunde... Ein Glück, dass ein Promoter keine schwere körperliche Arbeit leisten muss... ;)

    Seit ziemlich genau einer Woche hatte ich mich auch endlich dazu entschlossen, Nepali zu lernen. Ich habe mir vorgenommen, während meiner nächsten Nepal-Reise im kommenden Frühjahr auch endlich mal mich ordentlich artikulieren zu können. Klar, mittlerweile verstehe ich schon einiges. Aber sprechen tu ich echt wie ein 4-jähriges Kind: "Ich Hunger haben jetzt! Essen wo?" :)
    In den nächsten Wochen und Monaten soll das geändert werden. Und wenn ich schon dabei bin, kann ich doch auch gleich Schreiben und Lesen lernen - denn mit lateinischer Lautschrift ist die Aussprache nur schwer zu erlernen - kenn ich aus Erfahrung... Chinesisch, Vietnamesisch...


    Aiaiaia aber Nepali ist ja eine komplett andere Welt! Nepali wird in Devanagari geschrieben. Das sind Schriftzeichen, die sich aus dem Sanskrit ableiten. Wie die meisten asiatischen Sprachen ist auch diese phonetisch. Aber das liegt mir wegen meiner Herkunft einfacher als einem Europäer ;)
    Hier mal ein Bild vom nepalesischen Alphabet. Wenn ich demnächst Zeit finde, werde ich auf meiner Webseite www.mein-nepal.de näher darauf eingehen. Denn ich bin jetzt schon zu müde, um diese Komplexität in aller Kürze zu erklären....
    Nepalesisches AlphabetNepali Lesen und Schreiben lernen

    Eines kann ich aber schon sagen, man braucht ein gutes Gedächtnis, um Nepali Schreiben und Lesen zu lernen. Denn selbst, wenn man das Alphabet beherrscht, wird man nicht sonderlich weit kommen, da die nepalesischen Wörter aus Silben bestehen, die wiederum aus neuen Schriftzeichen-Kreationen des "Ausgangsalphabets" bestehen. Ich weiß, das klingt nach Bahnhof... Wie gesagt, ich müde...

    Seit letzten Samstag sitze ich nun dran und versuche von Tag zu Tag mehr Wörter zu entziffern und mehr Wörter (korrekt) zu schreiben. Dazu "besuche" ich einen Morgenkurs, wo ich mein eigener Lehrer bin... Um 6h klingelt mein Wecker, dann wird das Buch, Heft und die Audiodatei für zwei Stunden aufgeschlagen, ehe es dann nach dem Frühstück zur Arbeit geht. In der einstündigen Mittagspause wird noch einmal wiederholt, was am Morgen gelernt wurde und siehe da, nach einer Woche sieht Nepali gar nicht mehr ganz so kompliziert aus :)
    Ich bin zwar noch ganz weit davon entfernt, einen größeren Text schnell zu lesen (geschweige denn zu verstehen), aber wenn man mir die Zeit gibt, kann ich mittlerweile schon die meisten Wörter entziffern :D


    Morgen geht es wieder in die ach so geliebte Uni.... Mal schauen, welche Auswirkungen dies auf meinen Sprachunterricht hat....

  • Zum 6. Mal Abschied auf Zeit

    Je öfter ich Nepal besuche, desto schwieriger wird es innerhalb der wenigen Zeit, die mir immer in Nepal bleibt, genügend Zeit mit den Menschen zu verbringen, mit denen ich es so sehr wollte und auch sollte.
    25 intensive Tage reichen da bei Weitem kaum aus, um all das nachzuholen, was wir in den vergangenen knapp sechs Monaten getrennt voneinander nicht erleben konnten. Früh morgens ging es immer los. Bis zum späten Abend war ich immer unterwegs. Da bleibt leider keine Zeit den Blog zu pflegen...

    Es waren 25 aufregende Tage, in denen ich viele schöne Momente mit meinen Geschwistern und Freunden erleben durfte und in denen ich viele neue Freunde gewinnen konnte. Je öfter ich in Nepal bin, desto schwieriger wird es ebenfalls sich zu verabschieden. Aber wir wissen, es ist nur ein Abschied auf Zeit. Ich werde zurückkehren - so schnell wie möglich :)

    And once again, I had to leave Nepal - my beloved second home :(
    My 6th journey has come to an end... and the only things I brought back are my soaked shoes (monsoon-rain every day :|), my broken suitcase >:XX, tons of beautiful memories and according to some people a couple of more KGs in my belly area, too :P
    But somehow my happiness, my joy and my soul are still in Nepal... The more I visit this country, the more I realise that though I live in Germany, I only feel alive in Nepal. And in certain moments, I truly feel that my second home has become my real home... There are no words invented that can describe how thankful and greatful I am for knowing all those amazing people who welcomed me into their lives. It is all you that make me feel home!!! :)

    ....

    Thank you all for amazing 25 days - way too short.... I will be back for sure and I promise we will continue right there where we stopped yesterday. :D

  • Wenn der Koffer nicht mit nach Nepal kommt...

    Endlich zahlt es sich aus, dass - seitdem ich für unseren Verein unterwegs bin - ich meine persönlichen Klamotten und Wertgegenstände wie Laptop, externe Festplatte, Handy und Kamera immer im Handgepäck trage.

    Als ich nämlich nach einer überraschend schnellen Anreise ohne Verspätung am Sonntag Morgen in Kathmandu eintraf, war ich zunächst noch sehr zuversichtlich, dass ich den Flughafen bereits um 7h früh verlassen konnte.
    Mit all meiner Erfahrung schlängelte ich mich schnellen Schrittes gekonnt zum Stand, an dem alle Touristen ihre jeweiligen Einreiseformulare (Embarkation Card) ausfüllen mussten. Routiniert zückte ich meinen Stift und begann ohne große Überlegungen meine persönlichen Reisedaten in die leeren Felder des kleinen Formulars einzutragen.
    Als einer der ersten Personen erreichte ich dann die offenen Schalter zur Passkontrolle. Schnell wurde ich auch hier durchgewunken - jetzt nur noch zum Gepäckband und meinen Koffer heraustragen und ich bin raus hier...


    Doch es musste ja so kommen, wie es kommen musste.
    Die ersten Gepäckstücke rollten auf dem Band entlang. Mein Koffer war nicht dabei.
    Weitere Gepäckstücke folgten und auch immer mehr Touristen, die ich zuvor noch so souverän überholt hatte. Sie kamen an, warteten kein Minute, schnappten sich ihren Koffer oder Trekking-Rucksack und wurden in ihre Freizeit entlassen. Ich aber musste weiterhin warten.
    Mittlerweile war es bereits kurz nach 7h. Die ersten 20 Minuten waren vergangen, in denen ich mehr verärgert gewesen war als absolut verzweifelt. Denn ich hatte bei meinen fünf vorherigen Reisen immer das "Glück" gehabt, dass mein Koffer als eines der letzten ankam.
    Doch als das Gepäckband stehen blieb, explodierte mein Stresspegel. Könnte es sein, dass mein Koffer gestohlen wurde? Die Antwort ließ sich schnell verneinen, da ich bei Weitem nicht der Einzige hilflos Gestrandete am Gepäckband war. Zügig bildete sich eine lange Schlange vor dem Schalter, das sich mit den verschollenen Koffern auseinandersetzt.

    Der erste Satz hieß dort bei jedem Kunden: "Machen Sie sich keine Sorgen. Das passiert hier regelmäßig".
    Aufgrund der zum Teil sehr kurzen Transitzeiten, in denen die Puffer zwischen zwei Flügen bei etwa 2 Stunden liegen, könne es dabei vorkommen, dass bei Verspätungen die Pufferzeit so knapp bemessen ist, dass im Eifer des Gefechts Fehler passieren...
    Zufrieden stellte mich so eine Antwort nicht. Aber was sollte ich auch anderes machen... Den Koffer hätte man ja auch nicht schneller herbekommen können. In der Regel merkt dies die Fluggesellschaft selbst und bringt die Gepäcklieferung mit dem nächsten Flug nach Nepal.


    So auch in meinem Fall. Sonntag Morgen bin ich am Tribhuvan International Airport angekommen - Montag Morgen hat es dann auch endlich mein Koffer nach Kathmandu geschafft. :)

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