szmmctag

  • Wie läuft es eigentlich mit dem Nepali Lernen?

    Ganz gut, würde ich sagen :)
    Nepalesisch-lernen
    Mehr zur nepalesischen Sprache auch unter:
    http://www.mein-nepal.de/ueber-nepal/sprache/

  • Mein Nepal 2015

    Huch, wurde seit dem Jahreswechsel doch etwas ruhiger hier in meinem Blog...
    Frohes Neues Jahr auf diesem Wege aber trotzdem!! :)

    Was 2015 - oder zumindest das erste halbe Jahr - bringen wird, hat sich in den ersten drei Wochen des noch jungen Jahres herauskristallisiert. Nach 10 Arbeitseinsätzen am Stück ging es wieder in die Uni... doch meine Gedanken waren ganz weit weg... knapp 7.500km entfernt... Genau, in Nepal :)
    Nepal ist zu so einem festen Bestandteil in meinem Leben geworden, dass ich auch jede kleine Gelegenheit nutze, davon zu erzählen. Und wenn ich einmal mit meinen Anekdoten loslege, sieht man das ganze Leuchten in meinen Augen.
    Und meine Freunde hören gespannt zu... Geschichten von einer so fernen Welt...

    Mit diesen Geschichten habe ich es nun geschafft vier meiner Freunde auf das Dach der Welt zu locken. B)
    Am 01.03. werden wir gemeinsam in Nepal ankommen, wobei der Großteil der Truppe genau 2 Wochen, ein Kumpel sogar nur 11 Tage bleiben wird... Sehr wenig Zeit also das so faszinierende Land kennenzulernen - noch weniger sogar, wenn man bedenkt, dass es für die 4 das erste Mal überhaupt in Asien und in einem Entwicklungsland sein wird... Ich hoffe, dass meine Freunde nicht in Schockstarre treten - denn bei nur 11-14 Tagen darf keine Sekunde verschwendet werden.

    Ich freue mich riesig, dass ich wieder einmal eine kleine Reisegruppe nach Nepal führen darf. Ich behaupte mal auch, dass meine Freunde mit mir einen guten Reiseführer gefunden haben - schließlich bin ich in Nepal ja fast schon Zuhaus :)

    Einen groben Reiseplan werde ich demnächst auch erstellen. Pokhara und der Sonnenaufgang in Sarangkot sind trotz weniger Tage in Nepal ein absolutes Muss! Natürlich werden auch die Sehenswürdigkeiten im Kathmandu-Tal abgeklappert, aber da bin ich recht flexibel. Ich richte mich einfach nach den Wünschen meiner Mitreisenden und werde versuchen so gut es geht, alles unter einem Hut zu bringen.
    Da meine Freunde auch Mitglieder in unserem Verein "hamromaya Nepal e.V." sind, wollen sie selbstverständlich auch unsere Projekte besuchen. Wenn auch Lust besteht, darf auch an Projekten aktiv mitgearbeitet werden. Aber dazu sicherlich demnächst mehr...

    In weniger als 6 Wochen geht es schon los. Und es liegt noch viel (Uni-)Arbeit vor mir.
    Außerdem bin ich auch gerade noch dabei, den Jahresbericht unseres Vereins fertigzustellen. Könnte also sein, dass ich wieder ein paar Tage abtauchen werde :)

  • 150 Kindern mit einem großen Picknick eine Freude bereiten - Helfen Sie mit :)

    Die Planungen für meine nunmehr 7. Nepal-Reise stehen an. Und dieses Mal möchte ich nach langer Zeit auch wieder etwas Gutes für meine Geschwister in der Snowland Ranag School tun. Was "Gutes" heißt in diesem Fall ein größeres Event veranstalten.

    Denn der letzte große Ausflug liegt schon über 3 Jahre zurück! Damals war es ebenfalls ein Picknick gewesen, bei dem alle Kinder der Heimschule gemeinsam die Schulmauern verlassen konnten und sich in einem großen GRÜNEN Park austoben konnten. Ein wundervoller Ausflug war dies gewesen. :)

    Dies möchten wir nun im kommenden Frühjahr wiederholen.
    Wer unser Picknick für die Snowland-Kids unterstützen möchte, kann dies gerne unter folgenden Link tun:
    https://www.betterplace.org/de/projects/24359-grosses-picknick-fur-uber-150-kinder-einer-heimschule-in-kathmandu-nepal
    Dort finden sich auch mehr Informationen zum Projekt und zum Bedarf.

    Vielen Dank schon einmal und einen schönen vierten Advent :)

  • Entwicklungshelfer des Geldes wegen

    Bei meinem Studentenjob als Promoter/Verkäufer trifft man immer wieder auf viele verschiedene Menschen, die spannende Geschichten im Gepäck haben. Manchmal amüsant, machmal überaus interessant, manchmal auch einfach nur ignorant.

    So wie auch vergangenes Wochenende. Ein deutsches Ehepaar mittleren Alters, das bereits seit gut vier Jahren in Saudi-Arabien im Bereich der Entwicklungshilfe tätig ist, war mal wieder auf einen ihrer vielen Deutschland-Rückkehr-Besuche, denn für sie gilt, Zitat: "wir brauchen Abstand zu all dem Chaos".
    Im Markt standen sie vor einem Kaffee-Vollautomaten mit vierstelligem Preis, die ihnen bis vor Kurzem treue Dienste geleistet hatte. Leider sei sie nun kaputt gegangen.

    Kollege: Sind Sie denn noch in der Garantiezeit?
    Ehefrau: Nein, dürften wir eigentlich nicht mehr sein. Die Maschine ist über zwei Jahre alt, oder?
    Der Ehemann nickt: Kann man die Maschine beim Hersteller dann einschicken?
    Kollege: Wenn Sie die Maschine hier gekauft haben, dann können wir...
    Ehemann: Nein, die Maschine wurde aber nicht in Deutschland gekauft.
    Kollege: Aber Sie haben sie hier?
    Ehemann: Nein, sie steht in Saudi-Arabien.
    Kollege: Dann wenden Sie sich doch bitte an den Service des Herstellers in Saudi-Arabien - wenn es das überhaupt gibt...
    Ehemann: Gibt es.
    Ich: Hatten Sie wirklich vor, die Maschine von Saudi-Arabien nach Deutschland zu schicken, obwohl sie wissen, dass es vor Ort einen Service gibt?!
    Ehemann: Ja, natürlich. Da sitzen doch nur irgendwelche Pakistani oder Bangladeshi rum, und fummeln dann nur so ein bisschen rum, und geben es uns dann zurück...
    Kollege: Was haben die Kollegen denn vor Ort gesagt, was kaputt sei?
    Ehemann: Wir waren ja noch nicht da.
    Ich: Und dann wissen Sie, dass da "irgendwelche Pakistani oder Bangladeshi rumsitzen", die keine Ahnung von den Maschinen haben?!
    Ehefrau: Ja, das ist halt so.

    Daraufhin bin ich dann gegangen. Und so etwas nennt sich Entwicklungshelfer. Wer über vier Jahre in einem "Entwicklungsland" lebt und so ignorant gegenüber Bevölkerungsgruppen auftritt, die aus noch viel ärmeren Regionen der Welt kommen, der tut, was er tut, nur des Geldes wegen. Keine Sympathie, kein Mitgefühl und anscheinend auch nicht wirklich mit Herzblut bei der Sache.

    In dem tollen Buch "Rot - Menschen in Kathmandu" von Milda Drüke wird dies ebenfalls geschildert. Die Autorin sieht sich mit UN-Mitarbeitern konfrontiert, die in schicken Hotels - fernab des wahren Nepals leben - und nur wegen der Entfernungs- und Gefahrenzulage ihre Stelle in Nepal antraten. Wer sich für das Buch interessiert, findet hier meine Rezension: http://mein-nepal.blog.de/2014/11/18/nepal-buch-empfehlung-rot-menschen-kathmandu-19726687/

    Hier eine super-gute Textstelle:

    "Ich sehe nicht, wie es unserem schönen Nepal besser gehen sollte. Ich glaube auch nicht an Hilfe der UN."
    Seine Stimme klingt heute schwermütig, wie die von Arjun. Er sagt, die UN interessiere sich weniger für die Menschen in Nepal als für ihre eigene Organisation. Die UN-Mitarbeiter lebten in einer Parallelwelt, weit entfernt von der nepalesischen Realität. Sie müssten nie für Benzin anstehen, säßen in klimatisierten Wagen, versammelten sich in großen Hotels auf Konferenzen und hielten Reden, die in Zeitungen kommentiert würden, aber nichts veränderten.
    "Ihnen fehlt die Liebe zu den Menschen. Wie kann man helfen, wenn die Liebe fehlt?", fragt er und sieht mich, die Schultern hochziehend, an.

    aus "Rot - Menschen in Kathmandu" S.202
    von Milda Drüke (2010)

  • Nepal Kalender 2015 kaufen und gleichzeitig helfen

    Helfen kann so einfach sei:

    Nepal Kalender 2015

    Die Erlöse aus den Kalendern werden dabei an den gemeinnützigen Verein hamromaya Nepal e.V. gespendet.

    Der tolle Nepal Kalender ist ein Monatswandkalender im Din A4 Querformat mit 12 schönen Motiven aus Nepal. Die Fotos wurden uns freundlicherweise von der ehemaligen Nepal-Volontärin Sonja Michel kostenfrei zur Verfügung gestellt.

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