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  • Snowland Picknick 2015

    In diesem Frühjahr lag mir ein Projekt besonders am Herzen: Das Picknick für die über 150 Kinder der Snowland Ranag School in Kathmandu. Denn es sind die Kinder der Snowland Schule, die Nepal zu dem machten, was es jetzt für mich geworden ist. Mit meinen Geschwistern aus Snowland begann mein-Nepal Abenteuer :)
    Gerade aus diesem Grund wollte ich unbedingt etwas organisieren, bei dem die Kinder direkt profitieren. Als ich in meinen Erinnerungen von meiner ersten Zeit in Nepal versunken war, fiel mir das damalige Picknick ein. Damals, im Oktober 2011, wurden alle Kinder der gesamten Heimschule zum Picknick eingeladen. Seitdem gab es keine weitere Veranstaltung, bei der alle Kinder gemeinsam die Schulmauern haben verlassen können. Und so kamen wir mit unserer Picknick-Idee ins Spiel :)

    Angepeilt war zunächst eine Spendensumme von 800 Euro. Doch leider befand sich der EURO seit September 2014 in einen rapiden Sturzflug. Damals bekam man für 1 Euro noch 135 NPR, heute leider nur noch 105 NPR. Das führte dazu, dass die angestrebte Summe noch einmal erhöht wurde. Inflation und Verfall des Euros zwangen uns letztendlich dazu 1.300 Euro für das Picknick aufzubringen. Geld, das für 4 große Busse, 1 kleinen Lastwagen (für Geschirr, Lebensmittel, Wasser und Koch-Utensilien), sowie Verpflegung und Park-Gebühren benötigt wurde. Dank der großzügigen Spenden konnte dies aber problemlos ermöglicht werden. :)

    Am 13.03.2015 fand das Picknick endlich statt. Nachdem die Spendensumme überwiesen wurde, schafften es die Lehrer/innen der Snowland Schule innerhalb von nur drei Tagen das gesamte Picknick zu organisieren - ich war durchaus überrascht, kannte ich es zu oft auch schon anders...
    Am frühen Morgen, gegen 7.30h, sollte Richtung Kakani aufgebrochen werden. Kakani liegt nordwestlich von Kathmandu entfernt. Über holprige Pisten und steilen Schluchten ist dieser Ort nur zu erreichen. Doch die fast 2 stündige Fahrt, in der pausenlos gesungen wurde, verlief problemlos. Etwa gegen 10h erreichten wir den Ort für unseren Picknick. Wir alle kamen aus dem Staunen gar nicht mehr heraus - auch für die Kinder war es das erste Mal in Kakani gewesen. Eine atemberaubende Landschaft, weite Flächen zum Erkunden und Spielen sowie saubere Luft zauberten den Kindern direkt ein Lächeln ins Gesicht. Das Wetter spielte dabei glücklicherweise auch mit. Strahlender Sonnenschein und blauer Himmel :)
    Snowland Picknick 2015Snowland Picknick 2015Snowland Picknick 2015Snowland Picknick 2015
    Während sich die meisten Kinder austobten und die Gegend erkundeten, begannen wir mit den Zubereitungen der Speisen. Es sollte sowohl ein kleines Frühstück und ein großes Mittagessen serviert werden. Dazu leckeren Milchtee.
    Zum Frühstück gab es Marmeladen-Toast, einen kleinen Puff-Reis-Mix sowie ein gekochtes Ei.
    Zum Mittagessen servierten wir den Kindern speziellen Reis mit Dal (Linsensuppe), ein Kartoffel-Blumenkohl-Curry, ein Schafsfleisch-Curry, Kichererbsen, frisches Gemüse, Pokauda (frittierte Gemüsebällchen) und zum Nachtisch einen super leckeren Obstsalat. Das Essen war genial - der Schulkoch hatte sich beim Zubereiten der Speisen selbst übertroffen!!!
    Snowland Picknick 2015Snowland Picknick 2015

    Der Tag endete mit viel Gesang und Tanz um kurz vor 18h. Die Busse brachten erschöpfte, aber sehr glücklich Kinder wieder zurück in die Heimschule.

    Auf diesem Wege möchten wir uns - auch im Namen von Snowland - bei allen Spendern für Ihre tolle Unterstützung bedanken! Zudem gilt der Dank auch den Lehrerinnen und Lehrern sowie dem Schulkoch, die tatkräftig dabei mithalfen, das tolle Essen zuzubereiten.

    Mehr Bilder vom Picknick können hier angeschaut werden:
    https://www.facebook.com/media/set/?set=a.947803005251011.1073741845.483489891682327&type=1

  • Nepal genießen - mit einem lachenden und einem weinenden Auge

    Die letzten 4-5 Tage (und Nächte) waren wundervoll gewesen. Wenn man nicht als Stadtführer unterwegs sein muss, wenn das Wetter mitspielt und wenn die richtigen Menschen einen begleiten, macht Nepal am meisten Spaß. Leider hält dieser Zustand nicht für immer an - muss es auch nicht (wie langweilig wäre denn das). Irgendwann wird es wieder einen Tag geben, an dem es in Strömen regnet. Irgendwann werden Menschen, die einem in Nepal über die Zeit ans Herz gewachsen sind, das Land wieder verlassen müssen - das traurige Schicksal, wenn man in einem Hostel unterkommt. Ein ständiges Kommen und Gehen. Und wenn dann neue Reisende einziehen, bringt meine Hilfsbereitschaft mich dazu, ihnen mit Rat und Tat zur Seite zu stehen.

    Tag 20
    Heute geht es nach langer Zeit wieder nach Patan - die kleine Grenzstadt im Süden von Kathmandu. Ich bin schon lange nicht mehr im Stadtzentrum Patans gewesen, weil ich zum einen die dort bekannteste Sehenswürdigkeit (Patan Durbar Square) nicht unbedingt wieder sehen muss und vor allem, weil die Straßen damals noch neu bebaut wurden, sodass eine Busfahrt dort hin sich bis auf eine Stunde ziehen kann. Mittlerweile sind die Hauptstraßen nahezu fertiggestellt. Patan ist weniger hektisch, weniger laut und gemütlicher als Kathmandu. Die beiden Durbar Squares spiegeln meines Erachtens die Unterschiede der beiden Städte bestens wider. Patan Durbar Square ist sehr klein, ruhig und nicht so sehr von Einheimischen und Touristen überlaufen, während Kathmandu Durbar Square vergleichsweise chaotisch und unentspannt wirkt und aus allen Nähten platzt.

    Tag 21
    Tradition fortsetzen heißt das Motto des heutigen Tages. Bei jedem meiner bisherigen 6 Aufenthalte in Nepal muss mindestens einmal das Hyatt Hotel besucht werden. Und das nicht, um auf einen ihrer kuscheligen Betten zu schlafen oder bei ihnen warm zu duschen, sondern um das Frühstücksbuffet zu genießen. Für 1250 NPR (etwa 11€) zuzüglich 13% Mehrwertsteuer und 10% Service Charge, können Gäste von 6:30h bis 10.30h wie Könige frühstücken. Der heutige Anlass für das Buffet, auf das wir schon tagelang gewartet haben, ist, dass der heutige Tag das letzte gemeinsame Wochenende darstellt. 2 der aktuell 4 anwesenden Hostelgäste (exklusive mir) werden am morgigen Sonntag nach Pokhara zum Trekken aufbrechen, während eine weitere Person am darauffolgenden Tag sich verabschiedet...

    Tag 22
    Das traurige Schicksal in einem Hostel unterzukommen liegt darin, dass Menschen, mit denen man ganze Tage und Nächte gemeinsam verbracht hat, irgendwann auch wieder zurück in ihre Heimat aufbrechen müssen. Gleiches gilt auch für L. aus Österreich, die am Abend des nächsten Tages ihren Rückflug antreten muss. Ihr zuliebe wird der komplette Tag gewidmet. Gemeinsam wird durch staubige Straßen gelaufen, gemeinsam wird gegessen, gemeinsam wird sich von den Kids in unseren Einrichtungen verabschiedet...

    Tag 23
    Ich habe Geburtstag :) Mein zweiter Geburtstag in Folge, den ich in Nepal feiere! Und wenn ich ehrlich bin, gibt es nicht viele Geburtstage, die mir bisher mehr Spaß gemacht und mehr gefallen haben. Um Mitternacht stoße ich gemeinsam mit neuen (älteren) britischen Gästen an - endlich wird der gute Whiskey aufgemacht. Am frühen Morgen darauf (und leicht verkatert) geht es zu meinen Geschwistern nach Snowland. Dort verteile ich kleine Küchlein für die über 150 Kinder. Es ist noch so früh, dass von den Lehrern weit und breit noch nichts zu sehen ist. Um Viertel nach neun wird in einem kleinen Restaurant gefrühstückt. Ich kenne den Besitzer, der mich öfters dazu bedrängt, mit ihm ein Bier zu trinken. Bier ist allerdings das letzte, woran ich im Moment denke... Um 11h möchte ich mich eigentlich mit meinen Schwestern Puja und Tashi zum Lunch treffen. Doch leider kommen beide gut 45 Minuten zu spät (nichts ungewöhnliches in Nepal)... Allerdings habe ich heute einen extrem engen Zeitplan, sodass es statt ein Mittagessen nur einen ganzen Kuchen gibt, den sie gerne bei sich Zuhause verzehren könne. Für mich geht es nämlich in unsere Behindertenschule weiter. Dort widmet man mir eine kleine Geburtstagszeremonie. Eine riesige rote Tika formt sich schnell auf meiner Stirn, während meine Mundregion mit Kuchen bedeckt ist. Denn es ist ein kleiner Brauch in Nepal, Kuchenstücke jemanden anderes in den Mund zu drücken. Und wenn die Stücke nunmal etwas größer sind, kann man sich schon vorstellen, wie das dann ausschaut.1622556_819859031423015_939013885710502491_o
    Am Nachmittag geht es dann wieder zurück ins Hostel - ein großes Gewitter braut sich zusammen, das sich am Abend lautstark ergießen sollte. Ein schöner Tag klingt dann im Hostel mit einer kleinen Geburtstagsfeier und vielen (einfallsreichen) Geschenken aus. Ein wundervoller Tag :) VIELEN DANK AN ALLE :) :) :)

  • Wenn Pläne nur auf dem Papier stattfinden...

    Wer schon einmal in Nepal gewesen ist, hat sicherlich bereits von der berühmt-berüchtigten "Nepali Time" gehört. Der Begriff wird nicht zwangsläufig als Beleidigung verwendet, vielmehr spiegelt er die Ruhe der Menschen in allen Lebenslagen wider, die dazu führt, dass Pünktlichkeit nicht die allergrößte Rolle in diesem Land spielt. Wie ich damit umgehe? Akzeptieren und das Beste daraus machen - auch wenn es schwer fällt...

    Tag 16:
    Seit dem farbenfrohen Feiertag "Holi" warte ich bereits darauf, dass meine zukünftigen Kolleginnen eine Anwältin konsultieren, die uns bei der Gründung einer eigenen einheimischen NGO unterstützen kann. 11 Tage sind bereits vergangen, in denen ich vergeblich darauf warte, dass besagte Anwältin angerufen wird. 11 Tage, in denen ich mich auch hätte selbst in die ganzen Gesetzestexte hätte einlesen können. Aber da ich meistens von früh morgens bis spät abends unterwegs bin, bin ich auf externe Hilfe angewiesen. Hilfe, die bereits hätte angenommen werden können, wenn meine zukünftigen NGO-Kolleginnen den benötigten Anruf nicht immer auf morgen verschieben würden... Auch das ist Nepal für mich: Warten, dass es endlich weitergeht. Warten auf Fortschritt.

    Tag 17:
    Wenn die Gründung einer einheimischen Partner-NGO sich schon verzögert und ich somit nichts tun kann außer zu warten, nutze ich die Zeit doch gerne, um wieder unsere Behindertenschule zu besuchen. Nirmal Bal Bikas ist ein wundervoller Ort - je öfter ich da bin desto mehr habe ich den Wunsch unsere Ziele dort umzusetzen. Unser Verein hamromaya Nepal setzt sich nämlich gemeinsam mit der EthikBank für die Behindertenschule ein. Wenige Tage zuvor hat es dazu bereits ein Meeting zwischen uns, unserer Partnerorganisation sowie dem Vorstand der Schule gegeben. Das Meeting endete mit vollem Erfolg - die zukünftigen Projekte stießen auf große Zustimmung seitens der Schule. Heute soll mit dem Vorstand der Schule das Budget festgelegt werden, damit die Arbeiten so zügig wie möglich angefangen werden können. Leider taucht der Vorstand nicht auf. Über 4 Stunden warten wir vergeblich ohne eine Rückmeldung zu bekommen. Angefressen verlasse ich die Schule und begebe mich mit einer Freundin aus Österreich auf einen langen Spaziergang durch Kathmandu...

    Tag 18:
    Noch immer geht es mit unseren Plänen nicht voran. Weder mit der Partnerorganisation noch mit den Projekten in der Behindertenschule. Zurzeit steht einfach alles still. Und da ich keine Minute des Tages in Nepal still stehen möchte - geschweige denn einen Tag im Hostel zu verbringen - entschließe ich mich die Bloggerin Basundhara zu treffen. Seit unserem letzten Treffen in Nepal sind sicherlich schon etwa 2 Jahre vergangen. Basundhara ist mit einem Nepalesen verheiratet und lebt sowohl in Deutschland als auch in Nepal. Sie zeigt sich begeistert von unseren Projekten und möchte sich ebenfalls gerne bei uns engagieren. Wir verabreden uns daher für den morgigen Tag. PS: Auf Basundhara musste ich keine 5 Minuten warten ;)

    Tag 19:
    Endlich wird in der Behindertenschule Hand angelegt. Leider immer noch nicht bei unseren ambitionierten Großprojekten, bei denen wir unter anderem ein neues Wasserfiltersystem einbauen möchten, sondern "nur" bei unserem kleinen Projekt mit dem Motto: "Das Leben ist farbenfroh". Die Nepal-Bloggerin Basundhara sowie drei meiner Hostel-Mitbewohnerinnen machen uns am Morgen mit frisch gekauften Farben auf dem Weg zur Behindertenschule, wo die neue Spielecke ins Visier genommen wird. Schaukel, Rutsche, Tischtennisplatte und Bänke sind zwar bereits bunt gestaltet, doch irgendwie ist der asphaltierte Boden doch etwas trostlos. Dies haben wir nun mit viel Einsatz geändert. Es wird bunter in der Schule - und gleichzeitig viel lebendiger :)
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    Mehr Bilder aus diesem Projekt auch in unserem Facebook Album: Life is colourful.

  • 2 Wochen Nepal schon wieder um....

    ... und noch ziemlich genau 6 Wochen liegen noch vor mir. Noch eineinhalb Monate. Eineinhalb Monate, die sicherlich wie im Flug vorbei rauschen werden. Manchmal ertappe ich mich sogar schon dabei, dass ich die verbleibenen Tage zähle...
    Es sind noch 46...

    Tag 9:
    Ich besuche zum ersten Mal auf meiner aktuellen Reise unser Behindertenheim in Kathmandu. Der Fortschritt kann sich echt sehen lassen. Ich bin stolz auf unsere Arbeit! Meine vier Freunde kommen am späten Nachmittag nach drei Tagen Entspannung aus Pokhara wieder. Die Heimfahrt Richtung Kathmandu im Touristenbus hat ihren Adrenalinspiegel so sehr in die Höhe schießen lassen, dass das gesamte Hostel gemeinsam in Thamel zu Abend isst, in der berühmten Buddha-Bar ein paar Drinks genießt und die Nacht im Fireclub um 2h tanzend beendet. Wenn man den Tod ins Auge geblickt hat, scheint man kaum Müdigkeit mehr zu verspüren. Der Touristenbus, in dem meine Freunde gesessen haben, hat bei höchster Geschwindigkeit auf engster Bergpassage den Außenspiegel eines anderen Buses abgerissen.... 8|

    Tag 10:
    Wer feiern kann, muss auch arbeiten können. Der Tag beginnt schon am frühen Morgen. Zum ersten Mal sehen meine vier Freunde, die auch gleichzeitig Mitglieder in unserem Verein "hamromaya Nepal" sind, die Behindertenschule. Für sie sind es bedrückende Momente. Es ist schwer am ersten Tag die Freude und Wärme dieses Ortes zu finden. Man wird von den äußeren Umständen erschlagen. Trotz der Tatsache, dass wir uns bereits stark für die Renovierung eingesetzt haben, ist noch viel zu tun. Das sehen auch meine Freunde so und ich denke, dass sie mit dieser Erfahrung stärker geworden sind. Am Nachmittag lernen sie dann auch unser Waisenhaus "Buddhist Child Home" kennen. Es ist ein extremer Kontrast, den ich bewusst gewählt habe. Es sind Eindrücke, die meine Freunde nachdenklich stimmen und die sie gerne zurück nach Deutschland mitbringen sollen...

    Tag 11:
    Am frühen Morgen verabschiedet sich der erste meiner Freunde. Nach nur 10 Tagen in Nepal endet die Reise von B. Für mich völlig unverständlich, weshalb man den Rückflug so früh ansetzt... Während die anderen drei nun Boudha bei Sonnenschein genießen, laufe ich mit L. aus Österreich durch das ganze Viertel Jorpati. Ein schöner Spaziergang von drei Stunden durch Straßen, in denen sich Touristen kaum verlaufen. So richtig verlaufen kann ich mich nicht mehr, denn mittlerweile kann ich ja schon die nepalesischen Schilder lesen ;)

    Tag 12:
    Meeting in unserer Behindertenschule "Nirmal Bal Bikas". Der Vorstand der Schule, die Direktorin sowie der Leiter unserer einheimischen Partner-Organisation "Nepali Host Family" besprechen die zukünftigen Projekte in der Behindertenschule. Es wird sich schnell darauf geeinigt, dass ein Wasserfilter höchste Priorität genießt. Sauberes Trinkwasser ist zurzeit leider noch immer nicht möglich. Zudem müssen die Schlafsäle der Kinder rundum erneuert werden - ein Projekt, das uns sehr am Herzen liegt. Außerdem sollen vermehrt Solarpanels eingesetzt werden. Neben dem Motto "Life is colourful" möchten wir ein weiteres Leitmotiv implementieren. Die Behindertenschule soll sich zukünftig mehr auf alternative Energien fokussieren. Das Meeting verläuft super. Es herrscht Einklang. Doch ich weiß, wie es in Nepal laufen kann. Ich freue mich erst, wenn ich den Fortschritt auch sehe!

    Tag 13:
    Das langersehnte Picknick, das wir für die Snowland Schule finanzierten, findet endlich statt. Vier Busse transportieren über 150 Kinder und etwa 25 Mitarbeiter und Volontäre nach Kakani - ein wunderschöner Ort, der knapp 90 Minuten von Kathmandu entfernt liegt. Bilder und ein längerer Bericht werden schon bald veröffentlicht :)

    Tag 14:
    Nun sind auch meine letzten drei Freunde aus Deutschland abgereist. Nach zwei Wochen verlassen sie Nepal mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Auch ich fühle mich so. Es war auf jeden Fall schön gewesen, dass meine Freunde hier waren, doch manchmal war es doch anstrengend - vor allem bei der Auswahl von Essen... Ich mag eben die kleinen Garküchen. Ohne meine Feunde wird es für mich nicht unbedingt ruhiger werden. Denn mit der nun wiedergewonnenen Unabhängigkeit muss ich an anderen Veranstaltungen teilnehmen. So wie auch bei einem Programm unseres Partners IGWR Nepal. Wieder einmal singende und tanzende Kinder - wieder einmal Freude pur :)

    Tag 15:
    Zum ersten Mal überhaupt besuche am heutigen Tag Kopan. Begleitet werde ich von drei Mädels aus Österreich und Deutschland. Wir genießen den traditionellen tibetischen Buttertee, laufen durch die ruhige Tempelanlage und von dort wieder zurück nach Boudha. Ein langer Spaziergang, der sich wahrlich lohnt. Denn auf dem Weg kommt man an einigen Garküchen vorbei ;)

    Mittlerweile hat es nun wieder angefangen zu regnen. 2h morgens in Nepal darf dies auch einmal geschehen. Schließlich waren die letzten 12 Tage staubtrocken. Nur aufhören sollte der Regen am nächsten Morgen - es war so entspannt nicht mit nassen Socken nach Hause zu kommen :)

  • Endlich ist er da, der ersehnte Sonnenschein :)

    Wenn doch alles nur so einfach wäre... Kaum hatte ich mich am 3. Tag in Nepal über das überaus schlechte Wetter ausgelassen, wurde der Schalter ziemlich zügig umgelegt. Keine 2 Stunden nach meinem Blog-Eintrag verzogen sich die dunklen Wolken und die Sonne lachte so wie ich es aus meinen vorherigen 6 Nepal-Reisen bereits kannte :) Das gefällt natürlich nicht nur mir, sondern auch meinen Freunden, die nun endlich so richtig ihr Nepal-Abenteuer starten konnten. Und da ich nun den ganzen Tag über unterwegs bin, komme ich mit dem Schreiben nicht hinterher...

    Tag 3:
    Während meine 4 Freunde sich in einen Local-Bus nach Bhaktapur Durbar Square trauen und zum ersten Mal den strahlenden Sonnenschein in Nepal kennenlernen dürfen, muss ich zum Meeting in Snowland antreten. Es geht um das Picknick, das wir mit unserem Verein hamromaya Nepal finanzieren möchten. Es gibt noch einige Unstimmigkeiten wegen dem Budget. Da gilt es auch mit dem Management zu verhandeln.... Schließlich einigen wir uns auf einen Kompromiss, den beide Seiten zufrieden stellen. Das Picknick wird höchstwahrscheinlich am 13.03. stattfinden. Fotos und Berichte werden natürlich dann auch veröffentlicht.

    Tag 4:
    Nach extrem langer Auszeit, gönne ich mir wieder einen halben Nachmittag in Thamel... Am frühen Morgen besuchen wir den kleinen Buddhanilkantha Tempel im Norden Kathmandus, wo einer der größten "Schlafene Vishnu" Statue in einem künstlichen Wasserbecken liegt. Danach spazieren wir durch das Viertel, in dem kaum Touristen zu sehen sind. Ein Segen für mich ;) Von dort aus schicke ich meine Freunde in einem Micro Bus zu Swoyambhunath, dem sogenannten Monkey Temple, während ich meine kleinen Geschwister in Snowland besuche. Zum Mittagessen treffen wir uns dann wieder im besagten Touristenviertel. Ich habe das Gefühl, dass Thamel noch hektischer geworden ist - das noch MEHR Touristen sich hier verschanzt haben. Ich mag Thamel nicht und brauche es auch nicht. Der einzige Lichtblick in Thamel ist das kleine Restaurant "Namao Buddha", das versteckt in einer kleinen Hintergasse liegt. Das Essen ist super und sehr günstig!! :)

    Tag 5:
    Holi - das Festival, bei dem ich mich vor Wasser- und Farbbomben schützen muss. Wer jetzt die Festivals in der westlichen Welt vor Augen hat, bei dem auf drei Farbpulver in die Luft geschmissen wird, und dann zu lauter Musik abgetanzt wird, der ist dem Kommerz-Scheiß (Sorry) auf dem Leim gegangen. Das ECHTE Holi ist anders! Dennoch bin ich kein Fan davon... nicht weil ich langweilig bin, sondern weil ich faul bin. Ich bin einfach zu faul Wäsche mit der Hand zu waschen. Denn Waschmachinen haben wir hier im Hostel keine :)

    Tag 6:
    Meine Freunde brechen an diesem frühen Freitag-Morgen nach Pokhara auf und wollen bis einschließlich Montag dort bleiben. Bei den Planungen habe ich zwar kräftig mitgeholfen, doch mitfahren wollte ich aus zeitlichen Gründen nicht. Pokhara ist wunderschön, und ich könnte auch Wochen dort verbringen, doch mein enger Terminplan hat dies an diesem Wochenende nicht zugelassen. Beim nächsten Mal eben :)

    Tag 7:
    Die Sonne scheint immer noch, kein Tropfen Regen in Sicht. Ich bin auf eine nepalesische Veranstaltung bei Pashupatinath eingeladen und weiß gar nicht so richtig, was dort abgeht. Alles, was ich mit meinem gebrochenen Nepalesisch verstanden habe, ist, dass dies eine Art einwöchige Spendengala sei, bei dem Spenden gesammelt werden sollen, mit dem ein Altenheim errichtet werden soll. Gespannt nehme ich das Neue auf und freue mich, dass ich endlich angekommen bin :)

    Tag 8:
    Snowland feiert das Ende von Lhosar. Viele Tibetische Gäste kommen in die Schule. Ein großes Programm wird aufgesetzt. Die Kids performen ein kleines Theaterstück, tanzen, singen. Es werden Gäste geehrt. So macht Nepal wieder viel Spaß und das beste ist, dass ich den ganzen Tag mit meinen Kids verbringen durfte :)

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